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Der demografische Wandel hinterlässt Spuren

Alterssicherung, Gesundheit und Pflege sind drei der tiefgreifendsten gesellschaftlichen Themen, die in Deutschland diskutiert werden. Mit ihnen beschäftigt man sich intensiv auch auf europäischer Ebene. So werden alle drei Jahre umfangreiche Berichte hierzu herausgegeben, die einen tiefen Blick in die Zukunft wagen. Es geht immerhin um einen Zeitraum von bis zu einem halben Jahrhundert: Lassen sich die Erwartungen an den Wohlfahrtsstaat erfüllen? Lässt er sich finanzieren? Derartige Untersuchungen sind mit großen Unsicherheiten verbunden – man spricht daher auch lieber von „Projektionen“ als von „Prognosen“.


Turnusgemäß hat die Europäische Kommission in diesem Jahr erneut ihre Berichte vorgelegt. Im Mai den „2021 Ageing Report“,1 und im Juni den „2021 Rentenangemessenheitsbericht“2 sowie – außerhalb des Zyklus – den „Langzeitpflegebericht“.3